Der Sport war mein Leben | Gott ließ mich nicht gehen | Wie Jesus Christus mich annahm
Ich heiße Robert, bin 34 Jahre alt und vor 7 Jahren hat sich mein Leben total verändert. Wie? Dazu muß ich Euch erzählen was vorher war. Ich bin wohlbehütet in meinem Elternhaus mit zwei Geschwistern aufgewachsen. Ich war der Jüngste und war immer schon ein eher nachdenklicher Mensch, machte mir viele Gedanken über „ GOTT und die Welt“ und war aber auch gerne unterwegs.
Mit 15 Jahren fing ich an Squash zu spielen – und dieser Sport hat viele Jahre mein Leben bestimmt und erfüllt. Der Sport an sich – „ auf den Ball zu schlagen“ – als natürlich auch die Freunde die ich dort hatte, die Unternehmungen und die Musik im Squash-Center – alldas war mein „Lebenssinn“. Das hat mir gut gefallen und ich war mit Herz und Seele dabei. Wenn ich bei Turnieren gewonnen habe, war das ein Super-Gefühl. Gut zu sein und zu gewinnen war meine Antriebsfeder für das tägliche Training. Leider hatte ich aber auch oft Verletzungspausen durch die enorme Belastung auf die Knie und Sprunggelenke. Diese Zeitenwaren hart für mich, aber durch andere Aktivitäten habe ich diese Zeiten immer überbrückt. Auch habe ich viel fernsehgeschaut – Filme mit Happy End, und dadurch war ich abgelenkt bis ich wieder mit dem Training beginnen konnte und das Leben von Neuem begann!
Als in dieser Zeit einige in meinem Bekanntenkreis gestorben sind, wurde ich wieder nachdenklich, warum und wofür i c h lebe. Diese Gedanken habe ich gleich wieder verdrängt, weil sie mir unangenehm waren. Aber meine selbstgemachte Lebenserfüllung begann immer mehr auseinander zu brechen. Zum einen weil sich meine Verletzungspausen häuften und somit meine Kondition sich immer wieder sehr stark reduzierte. Und zum anderen, weil nach 10 Jahren Squash mir mein Arzt den Rat gab, eine andere Sportart zu wählen, wenn ich meine Knie in Zukunft auch noch benutzen wollte. Das war für mich, als wenn einem der Boden unter den Füßen weggezogen wird. Da kamen dann wieder die Gedanken, warum ich eigentlich lebe, wenn mir das, was mir gefiel, weggenommen wurde.
Aber ich habe diese Gedanken wieder ignoriert, nur noch selten Squash gespielt und begonnen, zusätzlich am Wochenende zu arbeiten, zuerst beim McDonalds mit vielen Nachtschichten und danach in einer Aral-Tankstelle. Da hatte ich dann ein 7-Tages-Programm das mich völlig ausgelastet hat und ich verdiente auch mehr. Das war mein neuer selbstgemachter Boden auf dem ich stand. Ich lebte fortan hauptsächlich für Geld und alles was man sich dafür kaufen kann.Obwohl alles gut lief, mein Bankkonto wuchs und ich gerne arbeitete, war ich in meinem Herzen unzufrieden. Irgendwie war das, womit ich meine Tage füllte nicht das Wahre – es machte mich nicht glücklich. Ich wusste, das kann nicht der Lebenssinn sein und fragte mich, was sein wird, wenn die Besuchszeit auf dieser Erde vorbei ist? In der Zeitung las ich manchmal bei den Todesanzeigen: Arbeit war sein Leben – soll das auch bei mir stehen? Nein! Das konnte es nicht sein - ich wusste eines ganz sicher : Bei meinem Leben musste sich was ändern! Der einzige, der mir helfen und meine Fragen beantworten konnte, war der, der mich erschaffen hat – also suchte ich den lebendigen GOTT!
Es hat einige Zeit gedauert und ich betete viel zu dem, den ich noch nicht kannte. Aber GOTT hörte meine Gebete und als ich dann 27 Jahre alt war, passierte es. Als ich wieder in der Bibel von JESUS CHRISTUS gelesen habe – wusste ich es: Ich habe GOTT gefunden ! Der Heiland der Welt ist in mein Herz eingekehrt! Und das war so ein Gefühl als wenn man nach langem Krankenhausaufenthalt wieder heimkommt. Ich war endlich zuhause, war dort wo man sich wohlfühlt, wo ich geliebt wurde und geborgen bin. Frieden und Freude sind in mein Herz gekommen - das was ich vorher vergeblich im Sport oder durchs Geldverdienen suchte. Ich fühlte mich glücklich und brauchte keine Filme mit Happy End mehr – weil ich wusste, dass mein Leben ein Happy End hat. In meiner Todesanzeige wird stehen : Robert lebt!Weil JESUS für meine Sünden gestorben ist, werde ich dann im Himmel sein.
Ja, vor 7 Jahren hat JESUS CHRISTUS mein Leben verändert und ich bin dankbar, dass ER mein Heiland geworden ist. SEIN Wort die Bibel ist mein Wegweiser und ich bin dankbar, dass ich jetzt mit und für IHN leben darf.
R.
Ich bin in einem evangelischen liberalen Elternhaus in Nordrhein-Westfalen aufgewachsen. Jeden Abend wurden wir, meine Schwester und ich, angehalten zu beten. Ostern und Weihnachten sind wir in die Kirche zum Gottesdienst gegangen. In der Schule und beim Konfirmationsunterricht fehlte es am nötigen Ernst. Meine Konfirmation habe ich im Glauben, den Heiligen Geist und Sündenvergebung zu bekommen, begangen.
Da ich keine Gesprächspartner hatte und auch keine gesucht habe, beschloss ich, mich mit der Bibel zu beschäftigen. Es tauchten viele Fragen und Satzformulierungen in der Bibel auf, die ich nicht verstanden habe. Ich hatte und wusste auch niemanden, mit dem ich über diese Fragen ernsthaft hätte reden können.
Mit der Zeit las ich immer weniger in der Bibel und gab es ganz auf, obwohl ich jeden Abend gebetet habe. Dann kam eine Zeit der Vergnügungen wie: Tanz, DisKotheken, Mädchen, verheiratete Frauen, Trunksucht, eben ein ausschweifendes Leben. Zwar habe ich noch jeden Abend gebetet und manchmal auch meine Sünden bekannt, aber richtig geglaubt, dass sie mir vergeben werden, habe ich nicht, nur gehofft. Ich wusste, dass ich ein falsches Leben führte, hatte aber nicht den Mut und war zu bequem, den Weg mit Jesus Christus zu gehen.
Dann, Ende 1981, zog ich nach Bad Reichenhall und im nächsten Jahr lernte ich am Büchertisch in der Fussgängerzone Alex kennen. Da ich immer noch Interesse am Wort Gottes hatte, unterhielten wir uns. Durch höhere Umstände trafen wir uns unregelmäßig immer wieder. Wir wurden sogar Arbeitskollegen. Er besuchte mich des öfteren und zeigte mir auf, was ich für ein falsches Leben führte, und fragte mich, ob ich es nicht ändern wolle. Wir lasen zusammen in der Bibel und machten einen Grundkurs.
Ich ging dann unregelmäßig zur Bibelstunde, dann regelmäßig. Noch immer scheute ich den letzten Schritt, mich ganz dem Herrn hinzugeben.
Im Januar 1994 hatte ich dann eine schlimme Nacht. Ich lag im Bett und konnte mich nicht mehr rühren. Die Ärzte standen vor einem Rätsel und konnten nichts finden. Einen Monat später bekam ich solche Gewissensbisse wie ich sie in meinem ganzen Leben noch nicht erlebt habe. Aber ich war noch immer nicht soweit und habe alles unterdrückt. Im März beim Lesen der Bibel wurden die Gewissensbisse auf einen Schlag so stark, dass ich mich spontan niederkniete und meine Sünden Jesus Christus gebeichtet habe und Jesus Christus als meinen Herrn anerkannt habe. Ab jetzt las ich regelmäßig morgens und abends in der Bibel. Eines Tages beim Bibellesen, von einer Sekunde auf die andere, wusste ich, dass alles wahr ist, was in der Heiligen Schrift geschrieben steht.
Am ersten Sonntag im September habe ich mich in Kuchl, Österreich, taufen lassen. Mein altes Leben war mit Fingerzeigen Gottes geprägt, die ich endlich angenommen habe. Mein neues Leben wird von Jesus Christus geleitet, den ich als meinen Herrn anerkannt habe. Jetzt lese ich täglich in der Bibel, besuche Bibelstunden und gehe sonntags in die Versammlung.
J.
Meine Kindheit verbrachte ich mit meinen zwei jüngeren Geschwistern und meinen Eltern in Mitterfelden bei Freilassing in Oberbayern. Ich wurde christlich erzogen. Nachdem ich mit 14 Jahren gefirmt worden war, wollte ich mein Christsein zeigen. So besuchte ich regelmäßig im Altersheim eine alte Frau. Auch war ich Schüler auf dem Gymnasium in Bad Reichenhall. Ich bekam auch recht gute Noten, war aber eigentlich ein Streber. Ich hatte kaum Freunde und war abgesehen von meinem Familienleben recht einsam. Mit meinen Eltern redete ich viel über Gott und machte mir auch über Ihn viele Gedanken, jedoch blieb meine Einsamkeit, und weil mein großer Hunger nach Anerkennung nicht gestillt wurde, verfiel ich sogar in Depressionen.
Mit 17 schloß ich mich schließlich einer Jugendgruppe an. Ich hatte damals einen großen Hunger nach Gemeinschaft und Anerkennung. In Beziehungen zu Mädchen versuchte ich diesen zu stillen. Insgesamt hatte ich mehrere Freundinnen, aber nach jeder Partnerschaft fühlte ich mich wieder einsam, und es ging mit meiner Psyche bergab.
Jemand aus der Jugendgruppe hatte mir eine Bibel geschenkt, und schließlich las ich darin. Sofort faszinierten mich die Worte, die dort über Gott geschrieben worden waren. Durch die Bibel wusste ich bald, dass nur Gott und Jesus Christus eine Lösung bringen konnten. Ich merkte, dass ich stolz war, und dass mich dieser Stolz von anderen Menschen und von Gott trennte. Deswegen war ich einsam und ohne richtige Freunde, und in meinem Herzen war kein Friede.
In den darauffolgenden Jahren las ich immer mehr in der Bibel, merkte jedoch, dass ich nicht so leben konnte, wie Gott es mir in der Bibel zeigte.Vielmehr wurde ich immer oberflächlicher und hatte keinen Sinn im Leben, außer einer Freundin und meinem Studium. Da ich merkte, dass dies mir nicht wirklich Sinn gab, verließ ich meine Freundin und beschäftigte mich mehr mit Gott. Er sorgte auch auf meine Bitte hin dafür, dass ich auf meiner Suche nicht allein blieb. In meinem Studium lernte ich durch einen großen Zufall einen jungen Christen kennen, mit dem ich mich gut verstand. Das war mit 22 Jahren.
Ich merkte, dass Jesus mein Leben verändern wollte, und ich nahm mir vor, das Johannesevangelium zu lesen. Zu vielen Versen standen Anmerkungen, und ich begriff mit meinem Herzen, dass der Herr Jesus Christus Gott war und er mich schon immer geliebt hatte. Er war wegen aller meiner Sünden den Tod am Kreuz gestorben, stellvertretend für mich, damit Gott mir die Sünden vergeben kann, und ich sein Kind sein kann. Johannes 1, 29 sagte es mir: „Siehe, das Lamm Gottes, das die Sünde der Welt wegnimmt!“ Der Herr Jesus Christus sagte auch, wir sollen mit unseren Problemen zu ihm kommen und er würde uns Ruhe geben. Ich wollte nicht mehr weiter machen mit Stolz, und damit, dass ich Frauen für mich gebrauchte. Als ich schließlich das Johannesevangelium ausgelesen hatte, kniete ich mich nieder, bekannte vor Gott meine Sünden und betete zu Jesus, er solle mir vergeben und mein Herrscher sein. Als ich zu Ende gebetet hatte, merkte ich, dass Er mein Gebet erhört hatte.
Was hat Jesus Christus aus meinen Leben gemacht?
Er half mir, demütig zu werden. Nun musste nicht mehr ich im Mittelpunkt stehen. Dafür wurden viele Menschen mir zu Freunden. Auch dachte ich noch manchmal, ich müsste wieder eine Partnerschaft eingehen, doch Gott füllte meine innere Leere mit Seiner Liebe. Ich kann jetzt mit meinen Sehnsüchten warten bis zur Ehe. Ich weiß auch, dass Gott mit mir wie ein Vater umgehen will, und er mir jede Sünde vergibt, wenn ich sie ehrlich bekenne. Zwar habe ich immer wieder Schwierigkeiten in meinem Leben, aber Jesus leitet mich. Heute habe ich echtes Leben und fürchte den Tod nicht. Ich möchte niemehr zurück.
G.