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Christliche Gemeinde Aufham |
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Wie Jesus Christus mich annahmMeine Kindheit verbrachte ich mit meinen zwei jüngeren Geschwistern und meinen Eltern in Mitterfelden bei Freilassing in Oberbayern. Ich wurde christlich erzogen. Nachdem ich mit 14 Jahren gefirmt worden war, wollte ich mein Christsein zeigen. So besuchte ich regelmäßig im Altersheim eine alte Frau. Auch war ich Schüler auf dem Gymnasium in Bad Reichenhall. Ich bekam auch recht gute Noten, war aber eigentlich ein Streber. Ich hatte kaum Freunde und war abgesehen von meinem Familienleben recht einsam. Mit meinen Eltern redete ich viel über Gott und machte mir auch über Ihn viele Gedanken, jedoch blieb meine Einsamkeit, und weil mein großer Hunger nach Anerkennung nicht gestillt wurde, verfiel ich sogar in Depressionen. Mit 17 schloß ich mich schließlich einer Jugendgruppe an. Ich hatte damals einen großen Hunger nach Gemeinschaft und Anerkennung. In Beziehungen zu Mädchen versuchte ich diesen zu stillen. Insgesamt hatte ich mehrere Freundinnen, aber nach jeder Partnerschaft fühlte ich mich wieder einsam, und es ging mit meiner Psyche bergab. Jemand aus der Jugendgruppe hatte mir eine Bibel geschenkt, und schließlich las ich darin. Sofort faszinierten mich die Worte, die dort über Gott geschrieben worden waren. Durch die Bibel wusste ich bald, dass nur Gott und Jesus Christus eine Lösung bringen konnten. Ich merkte, dass ich stolz war, und dass mich dieser Stolz von anderen Menschen und von Gott trennte. Deswegen war ich einsam und ohne richtige Freunde, und in meinem Herzen war kein Friede. In den darauffolgenden Jahren las ich immer mehr in der Bibel, merkte jedoch, dass ich nicht so leben konnte, wie Gott es mir in der Bibel zeigte.Vielmehr wurde ich immer oberflächlicher und hatte keinen Sinn im Leben, außer einer Freundin und meinem Studium. Da ich merkte, dass dies mir nicht wirklich Sinn gab, verließ ich meine Freundin und beschäftigte mich mehr mit Gott. Er sorgte auch auf meine Bitte hin dafür, dass ich auf meiner Suche nicht allein blieb. In meinem Studium lernte ich durch einen großen Zufall einen jungen Christen kennen, mit dem ich mich gut verstand. Das war mit 22 Jahren. Ich merkte, dass Jesus mein Leben verändern wollte, und ich nahm mir vor, das Johannesevangelium zu lesen. Zu vielen Versen standen Anmerkungen, und ich begriff mit meinem Herzen, dass der Herr Jesus Christus Gott war und er mich schon immer geliebt hatte. Er war wegen aller meiner Sünden den Tod am Kreuz gestorben, stellvertretend für mich, damit Gott mir die Sünden vergeben kann, und ich sein Kind sein kann. Johannes 1, 29 sagte es mir: „Siehe, das Lamm Gottes, das die Sünde der Welt wegnimmt!“ Der Herr Jesus Christus sagte auch, wir sollen mit unseren Problemen zu ihm kommen und er würde uns Ruhe geben. Ich wollte nicht mehr weiter machen mit Stolz, und damit, dass ich Frauen für mich gebrauchte. Als ich schließlich das Johannesevangelium ausgelesen hatte, kniete ich mich nieder, bekannte vor Gott meine Sünden und betete zu Jesus, er solle mir vergeben und mein Herrscher sein. Als ich zu Ende gebetet hatte, merkte ich, dass Er mein Gebet erhört hatte. Was hat Jesus Christus aus meinen Leben gemacht? Er half mir, demütig zu werden. Nun musste nicht mehr ich im Mittelpunkt stehen. Dafür wurden viele Menschen mir zu Freunden. Auch dachte ich noch manchmal, ich müsste wieder eine Partnerschaft eingehen, doch Gott füllte meine innere Leere mit Seiner Liebe. Ich kann jetzt mit meinen Sehnsüchten warten bis zur Ehe. Ich weiß auch, dass Gott mit mir wie ein Vater umgehen will, und er mir jede Sünde vergibt, wenn ich sie ehrlich bekenne. Zwar habe ich immer wieder Schwierigkeiten in meinem Leben, aber Jesus leitet mich. Heute habe ich echtes Leben und fürchte den Tod nicht. Ich möchte niemehr zurück. G. |